Regierungsvertreter Süd- und Nordkoreas habe ihre gemeinsame Besichtigung einer Reihe ausländischer Industriesiedlungen beendet.
Die Delegationen beider Regierungen kehrten am Dienstagabend jeweils nach Seoul und Pjöngjang zurück. Sie besuchten in den vergangenen elf Tagen Industrieparks in China und Vietnam, von denen ein Beispiel für die weitere Entwicklung des innerkoreanischen Industrieparks im nordkoreanischen Geasung genommen werden sollte. Die nordkoreanischen Politiker hätten nach Angaben des südkoreanischen Chefdelegierten Kim Young-tak stets großes Interesse und Engagement erkennen lassen.
Kim gab auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Seoul bekannt, dass die nordkoreanische Delegation insbesondere an Lohn und Gehalt, Steuern sowie Versicherung für Arbeiter interessiert gewesen sei. Die Südkoreaner hätten sich über die Infrastruktur, Begünstigungen für Investoren, die Zollkontrolle sowie die Anstellung von Arbeitern sowie Aufgabenteilung mit besonderem Interesse informiert.
Verhandlungen während des Besuchsprogramms habe es nicht gegeben. Die beiden Seiten seien sich jedoch darin einig gewesen, dass viele Aufgaben anstünden, um den innerkoreanischen Industriepark stabil und international wettbewerbsfähig entwickeln zu können. Einig seien sie sich auch darin, dass beide Koreas dafür so häufig wie möglich miteinander sprechen sollten.