Die 14. Asienspiele sind heute Abend in der südkoreanischen Hafenstadt Busan eröffnet worden. Nach der Verlesung der Eröffnungsformel durch Präsident Kim Dae-jung fand die Eröffnungszeremonie unter dem Motto „Begegnung der Kulturen des Süden und des Nordens“ statt. Die zweiten Asienspiele, die in Südkorea stattfinden, sind die ersten in ihrer Geschichte, an denen alle 43 Mitgliedsstaaten des Olympischen Asienrats (OCA) teilnehmen. Zudem nimmt Osttimor als Beobachter teil. Während der 16-tägigen bis zum 14. Oktober dauernden Spiele werden über 9.900 Athleten und Betreuer um 419 Goldmedaillen in 38 Sportarten kämpfen. Südkorea strebt mit seiner 1.007-köpfigen Mannschaft nach Platz zwei in der Gesamtwertung, hinter dem Topfavoriten China. Die Busan-Asienspiele ziehen besonders große Aufmerksamkeit auf sich, da Nordkorea mit einer über 300-köpfigen Mannschaft zum ersten Mal an einem internationalen Sportereignis in Südkorea teilnimmt. Die Mannschaften beider Koreas sind gleichzeitig und unter einer Flagge ins Stadion einmarschiert. Am ersten Tag hat der Südkoreaner Kim Sang-hoon im Florett-Fechten der Männer eine Silbermedaille gewonnen. Die erste Goldmedaille ging an Wang Haibin aus China. Nordkorea hat im Bastkettball der Männer die Vereinigten Arabischen Emirate mit 85 zu 64 besiegt.