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Innerkoreanisches

UN-Ermittler sieht Verschlechterung der Menschenrechtslage in Nordkorea

Write: 2010-01-16 11:04:02Update: 0000-00-00 00:00:00

Laut dem UN-Ermittler Vitit Muntarbhorn hat sich die Menschenrechtslage in Nordkorea verschlechtert.

Auf einer Pressekonferenz in Seoul sagte der UN-Sonderbeauftragte am Freitag, seines Wissens habe Nordkorea die Strafen gegen Flüchtlinge, die gegen ihren Willen in das kommunistische Land zurückgeschickt werden, verschärft. Sie würden nicht mehr wie 2003 und 2004 ins Arbeitslager sondern sofort ins Gefängnis geschickt. Zudem würden auch Familienangehörige der Flüchtlinge bestraft. Ihnen drohe im schlimmsten Fall die Todesstrafe.

Muntarbhorn betonte, dass noch immer eine Nahrungsmittelknappheit herrsche. Auch fehlten dort Strom, Medikamente und Dünger. Die humanitäre Politik der südkoreanischen Regierung gegenüber Nordkorea müsse fortgesetzt und verstärkt werden, hieß es.

Der UN-Ermittler kam am 11. Januar nach Seoul und traf unter anderem nordkoreanische Flüchtlinge und Vertreter der südkoreanischen Regierung sowie von Nichtregierungsorganisationen.


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