Süd- und Nordkorea haben sich geeinigt, am 1. Februar Arbeitsgespräche über den gemeinsamen Industriepark Kaesong zu führen.
Das teilte der Leiter der südkoreanischen Verhandlungsdelegation Kim Young-tak vom Vereinigungsministerium mit. Kurz vor ihrer Rückkehr nach Seoul nach den Verhandlungen in Kaesong habe die nordkoreanische Seite ihre Zustimmung für den südkoreanischen Gesprächsvorschlag ausgesprochen.
Beide Seiten hatten von Dienstag bis zum frühen Donnerstagmorgen im nordkoreanischen Kaesong Gespräche geführt, um die Ergebnisse des gemeinsamen Besuchs von Industrieparks im Ausland zu untersuchen. Dabei wollten sie Themen für Diskussionen über die Entwicklung des innerkoreanischen Industriekomplexes festlegen. Aufgrund großer Meinungsverschiedenheiten gelang es jedoch zunächst nicht, einen neuen Gesprächstermin zu vereinbaren.
Nordkorea hatte darauf beharrt, die Lohnerhöhung für seine Arbeiter auf die Tagesordnung zu setzen. Demgegenüber schlug Südkorea vor, die Verbesserung der Telekommunikation, die Erleichterung der Ein- und Ausreisekontrolle sowie der Zollabfertigung und den Bau von Wohnheimen für nordkoreanische Arbeiter zu besprechen.
Südkorea halte daran fest, beim geplanten Treffen die vorgelegten Themen zu beraten, sagte der Verhandlungsführer Kim. Ob Nordkorea seine Forderung nach einer Lohnerhöhung thematisieren wolle, sei unklar.