Südkorea will die von Nordkorea vorgeschlagenen Militärgespräche über den Industriepark Kaesong erst nach dem 1. Februar führen.
Der Norden hatte am vergangenen Freitag vorgeschlagen, dass beide Militärs am Mittwoch auf Arbeitsebene über die Telekommunikation, die Ein- und Ausreisekontrolle und Zollabfertigung am gemeinsamen Industriekomplex beraten sollen.
Diese Fragen würden offenbar beim für 1. Februar vorgesehenen Arbeitstreffen in Kaesong thematisiert, sagte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums in Seoul. Erst danach werde klar werden, welche Maßnahmen hinsichtlich der Anliegen auf militärischer Ebene getroffen werden sollten.
Zudem erwägt die südkoreanische Regierung, auch Arbeitsgespräche über die Wiederaufnahme innerkoreanischer Tourprogramme auf einen Termin nach dem Kaesong-Treffen zu verschieben. Pjöngjang hatte angeboten, am 26. und 27. Januar am Geumgang-Gebirge über die Projekte zu beraten.