Südkorea führt im Februar ein Online-Kontrollsystem für den innerkoreanischen Handel ein.
Unter dem System werden verschiedene Informationen in Echtzeit erfasst, wie der Zeitpunkt der Genehmigung für Ein- und Ausfuhren und der Zollabfertigung, Warendaten sowie Transportwege. Über die Daten verfügen werden das Vereinigungsministerium, das für die Genehmigung von Ein- und Ausfuhren mit Nordkorea zuständig ist, und das Zollamt.
Die Regierung will durch den Schritt nicht zugelassene Ausfuhren bei der Zollabfertigung aufspüren. Zudem soll die Lieferung von Gegenständen wie Luxusartikeln verhindert werden, deren Export in den Norden gemäß den UN-Sicherheitsresolutionen verboten ist.