Das innerkoreanische Ministertreffen ist gescheitert. Die Delegationen beider Teilstaaten verhandelten am Dienstag bis spät in die Nacht, konnten jedoch keine Vereinbarung über den Veranstaltungsort für die Sitzung der Kommission für innerkoreanische Wirtschaftskooperation erzielen. Damit wurden die bereits vereinbarten Punkte für ungültig erklärt. Die beiden Seiten hatten sich zuvor darauf verständigt, die Familienzusamneführung am 10. Dezember im nordkoreanischen Gumgang-Gebirge und das siebte Ministertreffen in Seoul zu veranstalten. Über den Veranstaltungsort der Kommission für innerkoreanische Wirtschaftskooperation wollte man ursprünglich später verhandeln. Die nordkoreanische Delegation versuchte dann doch, das Gumgang-Gebirge als Veranstaltungsort durchzusetzen, wobei Südkorea auf Seoul beharrte. Nach dem Scheitern des Ministertreffens wird nun erwartet, dass der innerkoreanische Dialog erneut ins Stocken gerät.