Die innerkoreanischen Arbeitsgespräche über den gemeinsamen Industriepark Kaesong sind am Montag ohne konkrete Einigung zu Ende gegangen.
Eine Vereinbarung sei an der nordkoreanischen Forderung nach einer Lohnerhöhung für seine Arbeiter gescheitert, sagte im Anschluss an die Gespräche der südkoreanische Verhandlungsführer Kim Young-tak am Grenzposten Dorasan.
Beide Seiten hätten jedoch vereinbart, Fragen zur Telekommunikation, der Ein- und Ausreisekontrolle sowie Zollabfertigung bei militärischen Arbeitsgesprächen zu besprechen. Den konkreten Gesprächstermin und -ort werde der Süden später mitteilen. Der Bau von Wohnheimen für nordkoreanische Arbeiter und die Lohnerhöhung würden weiterhin bei Arbeitsgesprächen über den Kaseong-Industriepark diskutiert, hieß es.
Bei der vierten Runde der Arbeitsverhandlungen über den gemeinsamen Industriekomplex hatten Süd- und Nordkorea ihre Differenzen nicht abbauen können. Beide Verhandlungsführer hatten bei einem gesonderten Dialog am Abend vergeblich versucht, einen Kompromiss zu finden.