Nordkorea hat erneut zwei Gebiete an der innerkoreanischen Seegrenze zu Gefahrenzonen erklärt.
Das südkoreanische Verteidigungsministerium teilte mit, dass Nordkorea Gebiete östlich der südkoreanischen Inseln Baekryeong und Daecheong an der Grenze im Westmeer für Schießübungen gesperrt habe. Die Maßnahme gelte zwischen dem 5. und 8. Februar. Das Ministerium rechnet erneut mit Artillerieschüssen der nordkoreanischen Streitkräfte an der Grenze.
Nordkorea hatte vom 25. bis 29. Januar zwei Gebiete an der Grenze für die Schifffahrt gesperrt, die teilweise auch südkoreanisches Hoheitsgewässer umfassten. In dem Zeitraum hatte das nordkoreanische Militär eine Reihe von Schüssen abgegeben. Das kommunistische Land demonstrierte damit, dass die bestehende Seegrenze im Westmeer nicht anerkannt werde, da diese einseitig vom US-geführten UN-Kommando gezogen worden sei.