Süd- und Nordkorea kommen heute zu Arbeitsgesprächen über die Wiederaufnahme innerkoreanischer Tourprogramme zusammen.
Die Verhandlungen beginnen gegen 10 Uhr in Kaesong. Damit treffen sich die zuständigen Vertreter beider Regierungen erstmals seit 19 Monaten wieder. Damals wurden die Reiseprogramme ins nordkoreanische Geumgang-Gebirge wegen der Erschießung einer südkoreanischen Touristin durch einen nordkoreanischen Soldaten gestoppt.
Die südkoreanische Delegation will unter anderem die Aufklärung des Todesfalls der Südkoreanerin, die Vermeidung einer Wiederholung ähnlicher Fälle sowie die Garantie der Sicherheit von Touristen thematisieren.
Der Süden will betonen, dass Pjöngjang zu dem Vorfall eine für die Bürger im Süden zufrieden stellende Erklärung abgibt. Auch soll eine Sicherheitsgarantie gemäß internationalen Standards gefordert werden. Außerdem will Südkorea verlangen, dass im Falle eines Verhörs eines Landsmanns ein Rechtsanwalt Zugang zu diesem erhält und die Dauer der Ermittlungen begrenzt wird.