Die Getreideernte in Nordkorea ist im vergangenen Jahr zurückgegangen.
Nach Angaben der südkoreanischen Regierung wird die Erntemenge von Reis und weiteren Getreidearten auf 4,1 Millionen Tonnen geschätzt, um 200.000 Tonnen weniger als ein Jahr zuvor. Damit würden in Nordkorea dieses Jahr knapp 1,3 Millionen Tonnen Nahrungsmittel fehlen, hieß es.
Experten führen das schlechte Ernteergebnis auf die geringere Maisernte als Folge der Überschwemmungen und des kühlen Wetters zurück. Ein weiterer Grund sei der Stopp der südkoreanischen Düngerlieferung vor zwei Jahren.