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Nordkorea bewertet Gespräche mit Kelly negativ
Write: 2002-10-08 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Nordkorea hat die Gespräche mit dem US-Sonderbotschafter James Kelly negativ bewertet. Ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums sagte in einem Interview mit dem amtlichen Rundfunk Chosun-Chungang, dass Kelly bei den Gesprächen deutlich gezeigt habe, dass die USA an einer nordkoreafeindlichen Politik festhalten wollen. Nordkorea habe dem Besuch des US-Sonderbotschafters in der Erwartung zugestimmt, dass eine Lösung in anstehenden Fragen gefunden werden kann. Kelly habe jedoch ´Druck ausübend und überheblich´ gehandelt, indem er einseitig die Besorgnisse der US-Regierung in den Mittelpunkt stellte, wie es wortwörtlich hieß. Da feststand, dass die Bush-Administration weiterhin auf ihrer nordkoreafeindlichen Politik beharre, ließ die nordkoreanische Regierung den US-Sonderbotschafter ihren offiziellen Standpunkt klar wissen, hieß es. Das US-Außenministerium hat unterdessen die Kritik Nordkoreas zurückgewiesen. Der Sprecher des Ministeriums, Richard Boucher, sagte, dass Kelly, dessen Verhandlungsstil als ´Druck ausübend und überheblich´ bezeichnet wurde, nur offen und ehrlich den Standpunkt der US-Regierung zu den anstehenden Fragen mit Nordkorea darstellen wollte.
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