Nach Einschätzung des südkoreanischen Vereinigungsministers Hyun In-taek schreiten die innerkoreanischen Beziehungen zwar langsam, jedoch weiter fort.
Der Süden müsse geduldig mit dem Norden reden und kooperieren, sagte er zum 41. Jahrestag der Gründung seines Ressorts.
Die Südkoreaner wolllten weder Beziehungen ohne Grundsätze noch Konfrontationen mit Nordkorea. Sie wünschten ein produktives Verhältnis, das aufgrund bestimmter Prinzipien zum gemeinsamen Gedeihen und zur Lösung des Atomstreits beitragen kann, betonte Hyun weiter.
Die Beziehungen zwischen den Koreas hätten sich bislang nur schrittweise, jedoch in eine deutlich positive Richtung entwickelt. Insbesondere sollten die Bemühungen um die Denuklearisierung Nordkoreas nicht unterbrochen werden. Das werde Süd- und Nordkorea Vorteile bringen und eine gemeinsame Zukunft sichern, so der Minister.