Beide Koreas haben ihre Arbeitsgespräche über den Betrieb des innerkoreanischen Industriekomplexes in der nordkoreanischen Grenzstadt Kaesong ohne greifbare Ergebnisse beendet.
Nach Angaben des Vereinigungsministeriums in Seoul einigten sich beide Seiten am Dienstag jedoch darauf, die Gespräche über die Vereinfachung der Ein- und Ausreise, der Zollabfertigung und der Kommunikation fortzusetzen.
Bei den Gesprächen erkundigte sich die südkoreanische Delegation auch über den Verbleib und die Identität von vier Südkoreanern, die nach Angaben Nordkoreas illegal in das Land eingereist waren und dort noch festgehalten werden.
Hierzu teilte die nordkoreanische Delegation nach südkoreanischen Angaben mit, die Untersuchungen würden noch mehr Zeit beanspruchen. Wenn sie abgeschlossen seien, werde Nordkorea der Regierung in Seoul eine offizielle Mitteilung zukommen lassen.