Die Regierung in Pjöngjang hat dem Süden damit gedroht, alle Vereinbarungen über die innerkoreanischen Tourprogramme für ungültig erklären zu wollen.
Ein Sprecher des nordkoreanischen Asien-Pazifik-Friedenskomitees teilte mit, sollte die südkoreanische Regierung weiter dem Betrieb der Tourprogramme ins Geumgang-Gebirge und nach Kaesong im Wege stehen, bleibe Nordkorea keine andere Wahl als alle betreffenden Vereinbarungen zu annullieren. Die Pjöngjanger Regierung wolle in diesem Monat das Tourprogramm nach Kaesong und im nächsten Monat die Reisen ins Geumgang-Gebirge wieder starten, hieß es.
Hierzu bestätigte die südkoreanische Regierung ihre bisherige Position, wonach die Tourprogramme nur dann wieder aufgenommen werden könnten, wenn die Sicherheit der südkoreanischen Touristen gewährleistet würde. Außerdem sollten alle Angelegenheiten zwischen den beiden Koreas durch Dialog und Kooperation gelöst werden.