Laut einer südkoreanischen Hilfsorganisation verhungern Menschen in Nordkorea infolge der starken Preissteigerungen in letzter Zeit.
Das sagte der Vorsitzende von „Good Friends“, der buddhistische Mönch Pomnyun, bei einer Diskussion in Washington am Donnerstag.
Infolge der schlechten Ernte und der gescheiterten Währungsreform im vergangenen Jahr seien die Preise bis um das 50-Fache gestiegen. Das habe die Märkte fast gelähmt. Infolgedessen seien in diesem Jahr bereits im Januar die ersten Hungertoten zu beklagen, während in den letzten Jahren erst im März oder April Menschen an Hunger gestorben seien.
Die nordkoreanische Regierung habe bisher keine Gegenmaßnahmen getroffen. Es sei daher wünschenswert, dass Südkorea und die USA ihre humanitäre Nahrungsmittelhilfe für Nordkorea wiederaufnähmen, hieß es weiter.