Das Unternehmen Hyundai Asan hofft, dass die Frage der innerkoreanischen Tourprogramme bald gelöst wird.
Das sagte der südkoreanische Reiseveranstalter in Bezug auf die gestrige Mitteilung des nordkoreanischen Asien-Pazifik-Friedenskomitees. Der Norden hatte darin gedroht, alle betreffenden Vereinbarungen zu annullieren, sollte der Süden weiter dem Betrieb der Tourprogramme ins Geumgang-Gebirge und nach Kaesong im Wege stehen.
Nordkorea habe in der Erklärung bekräftigt, die Sicherheit und den Komfort der südkoreanischen Touristen vollständig zu gewährleisten. Daher hoffe Hyundai, dass beide Regierungen die Angelegenheit unverzüglich durch Dialog zu lösen versuchen. Das Unternehmen wolle seinerseits alles daran setzen, um sichere Touren ins Geumgang-Gebirge zu ermöglichen, hieß es.
Das Tourprogramm ins Geumgang-Gebirge wurde im Juli 2008 unterbrochen, nachdem eine Südkoreanerin durch einen nordkoreanischen Soldaten erschossen worden war. Die Reise nach Kaesong stoppte Nordkorea im Dezember desselben Jahres auf eigene Entscheidung.