Die südkoreanische Regierung hat Nordkoreas Drohung, alle Vereinbarungen über die grenzüberschreitenden Tourprogramme annullieren zu wollen, kritisiert.
Vereinigungsministeriumssprecher Chun Hae-sung sagte, eine einseitige Annullierung verstoße gegen die innerkoreanischen Vereinbarungen und sei daher schwer zu verstehen.
In Bezug auf das Reiseprogramm ins Geumgang-Gebirge existierten schriftliche Vereinbarungen, auf die sich die Behörden beider Koreas und das südkoreanische Unternehmen Hyundai-Asan geeinigt hätten. Die Vereinbarungen einseitig für ungültig zu erklären, würde nicht nur die innerkoreanische Abmachungen, sondern auch nordkoreanische Gesetze verletzen, sagte der Sprecher.
Um die Sicherheit der Südkoreaner, die sich zum Management des Tourprogramms in der Reisezone um das Geumgang-Gebirge aufhalten, zu garantieren, wolle die Regierung in Zusammenarbeit mit Hyundai-Asan alle notwendigen Maßnahmen treffen, hieß es.