Hyundai Asan will am 25. März Vertreter ins nordkoreanische Geumgang-Gebirge schicken.
Das teilte ein Mitarbeiter des südkoreanischen Anbieters von Reisen nach Nordkorea mit.
In Bezug auf die Forderung Nordkoreas, dass zu Untersuchungen der Immobilien von Südkoreanern die Besitzer am Donnerstag vor Ort erscheinen sollen, habe die Seouler Regierung betreffenden Unternehmen Nordkoreabesuche erlaubt. Vertreter von Hyundai-Asan wollten vor Ort Nordkoreas Position ermitteln, hieß es.
Hyundai wünsche nicht, dass sich die Situation noch verschlechtere. Die Drohung Nordkoreas, die Immobilien zu beschlagnahmen, bedeute für die innerkoreanische Zusammenarbeit und die Beziehungen einen Rückfall. Hyundai hoffe, dass beide Regierungen durch Dialog für eine baldige Wiederaufnahme innerkoreanischer Reisen sorgen würden, hieß es.
Hyundai Asan hatte im Erholungsgebiet an der nordkoreanischen Ostküste unter Einsatz von 226 Milliarden Won oder 200 Millionen Dollar touristische Anlagen, Hafeneinrichtungen und Straßen gebaut. Das Unternehmen hat ein 50-jähriges Pachtrecht für diese Immobilien erworben.