Südkorea ist angesichts Nordkoreas Drohung nicht bereit, Gespräche anzubieten.
Südkorea halte daran fest, dass Nordkorea zunächst die Todesumstände der südkoreanischen Touristin im Geumgang-Gebirge im Jahr 2008 vollständig aufklären und die Sicherheit der südkoreanischen Touristen garantieren müsse, sagte ein Regierungsbeamter in Seoul. Anschließend könne über die Wiederaufnahme der Tourprogramme diskutiert werden.
Nordkorea hatte am Donnerstag gedroht, südkoreanische Einrichtungen in dem Erholungsgebiet im Geumgang-Gebirge zu beschlagnahmen. Sollte Südkorea auch im April die Reisen nicht wiederaufnehmen, wolle Nordkorea nach einem neuen Geschäftspartner Ausschau halten, hieß es weiter.
Vertreter der Unternehmen, die im Geumgang-Gebirge Immobilien haben, werden am 25. März auf Forderung Nordkoreas in den Norden reisen.