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US-Botschafter Hubbard sieht ´langen Weg´ bis zur Verbesserung der Beziehungen zu Nordkorea
Write: 2002-10-15 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Der US-amerikanische Botschafter in Südkorea, Thomas Hubbard, hat Zweifel an einer schnellen Verbesserung des US-amerikanisch-nordkoreanischen Verhältnisses geäußert. Hubbard sieht ´einen langen Weg´ bis zur Verbesserung der Beziehungen. Auf einer Konferenz des südkoreanisch-amerikanischen Sicherheitsrats sagte Hubbard gestern, dass Nordkorea immer noch eine militärische Bedrohung darstelle, da Fragen zu dessen Raketen und konventionellen Waffen weiter ungeklärt seien. Er wies jedoch auf eine Reihe von positiven Veränderungen des Landes in den letzten Monaten hin. Er betonte in diesem Zusammenhang erneut die Bereitschaft der US-Regierung, alle Fragen mit Nordkorea auf dem Verhandlungsweg lösen zu wollen. Unterdessen äußerte der Generalsekretär der Koreaenergieentwicklungsorganisation (KEDO), Charles Kartmann, der ebenfalls an der Konferenz teilnahm, dass die KEDO durch die langfristige Arbeit am Reaktorbauprojekt das kommunistische Land zu einem Kurswechsel bewegen wolle. Man könnte das Land zu einer falschen Politik verleiten, wenn man es hastig zu einer Entscheidung zwinge, sagte der US-Botschafter in Südkorea.
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