Vertreter des Koreanischen Tourismusbehörde (KTO) reisen heute ins nordkoreanische Geumgang-Gebirge.
Sie vertreten südkoreanische Unternehmen, die im Erholungsgebiet Immobilien besitzen. Nordkorea kündigte jüngst eine Untersuchung zu allen Immobilien in südkoreanischem Besitz im Geumgang-Gebirge an und forderte die betreffenden südkoreanischen Unternehmen dazu auf, zum Zeitpunkt der Untersuchung am 25. März vor Ort zu sein. Sonst würden ihre Immobilien beschlagnahmt, den Vertretern würde künftig die Einreise nach Geumgang verboten, hieß es.
Morgen werden Vertreter weiterer Unternehmen, darunter des Reiseveranstalters Hyundai Asan, die Reise in den Norden antreten. Die nordkoreanische Drohung steht im Zusammenhang damit, dass die innerkoreanischen Tourprogramme seit Monaten unterbrochen sind. Nordkorea macht Südkorea für den Stopp der Touren verantwortlich. Südkorea fordert vorrangig die Klärung des Todes einer südkoreanischen Touristin im Geumgang-Gebirge 2008 und eine Garantie der Sicherheit für Touristen.