Nordkorea will binnen zehn Jahren mit selbständig produzierten Kernbrennstoffen einen Leichtwasserreaktor betreiben.
Der Reaktor werde die Antwort Nordkoreas auf die Strategie des Wartens und Beobachtens von Südkorea und den USA sein, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Chosun Chungang am Montag.
Washington habe diese Strategie gewählt, indem es Nordkorea auf eine Achse des Bösen gesetzt und mit einem nuklearen Präventivschlag gedroht habe. Darauf habe Pjöngjang mit zwei Atomtests und dem erfolgreichen Start des Satelliten „Gwangmyeongsung 2“ geantwortet, hieß es.
Experten gehen davon aus, dass Nordkorea mit Bemerkungen über eine Urananreicherung Südkorea und die USA zum Dialog drängen wolle.
Die Nachrichtenagentur kritisierte weiter, dass Gerüchte über den schlechten Gesundheitszustand von Machthaber Kim Jong-il und Berichte über die Nebenwirkungen der Währungsreform sowie die Nahrungsknappheit nichts anderes als bösartige Propaganda seien. Dahinter stünden Südkorea und die USA.