Südkorea hat einen nordkoreanischen Bericht über Artilleriebeschuss durch südkoreanische Soldaten in der Entmilitarisierten Zone (DMZ) dementiert.
Zwar hätten sich süd- und nordkoreanische Wachsoldaten einander genähert, nachdem eine Explosion zu hören gewesen war, teilte der Generalstab in Seoul mit. Ein Schusswechsel habe sich jedoch nicht ereignet. Nicht ausgeschlossen werde, dass eine alte Landmine explodierte, hieß es.
Der nordkoreanische staatliche Sender Chosun Chungang TV hatte zuvor berichtet, dass südkoreanische Soldaten am Sonntag gegen 14.07 Uhr südlich der militärischen Demarkationslinie mit einer 90-Millimeter-Kanone Schüsse auf einen nordkoreanischen Wachposten abgegeben hätten. Die Sicherheit der Nordkoreaner sei dabei ernsthaft gefährdet worden. Die Verantwortlichen müssten daher bestraft werden, forderte Chosun Chungang.