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Sport

US-Unterstaatssekretär Kelly reiste nach Gesprächen in Seoul nach Tokio weiter

Write: 2002-10-19 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Der Unterstaatssekretär im US-Außenministerium, James Kelly, hat die Wiederaufnahme von Gesprächen mit Nordkorea von dessen ´Verzicht auf die Atommwaffenentwicklung´ abhängig gemacht. Auf einer Pressekonferenz in Seoul sagte Kelly gestern, dass Nordkorea ´unverzüglich und sichtbar´ sein Atomprogramm aufgeben sollte. Die US-Regierung halte jedoch weiterhin daran fest, die Frage auf friedlichem Wege zu klären, hieß es. Auf die Frage, ob die USA weiterhin die Aussöhnungspolitik Südkoreas gegenüber Nordkorea unterstützen werden, sagte der US-Beamte, dass sein Land bisher die Aussöhnungspolitik der internationalen Gemeinschaft gegenüber Nordkorea unterstützt habe und dies auch weiterhin so bleiben werde. Er betonte jedoch, dass die USA zugleich hofften, dass die internationale Gemeinschaft ihren Druck auf Nordkorea so intensiv wie möglich verstärkt, um für eine Klärung dessen Atomfrage zu sorgen. Kelly kam gestern zur Koordinierung der Nordkoreapolitik nach Seoul. Er traf Südkoreas Außenminister Choi Sung-hong und den Präsidentensonderberater für Wiedervereinigung, Außenpolitik und Sicherheit, Lim Dong-won. Der Unterstaatssekretär im südkoreanischen Außenministerium Lee Tae-sik gab bekannt, dass sich beide Seiten darin einig waren, die Atomfrage Nordkoreas friedlich und in enger Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft klären zu wollen. US-Staatssekretär Kelly reiste heute (Sonntag) nach Japan weiter, um auch dort mit der Regierung über Nordkoreas Atomprogramm zu sprechen.

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