Nordkorea hat bekannt gegeben, südkoreanisches Vermögen im Geumgang-Gebirge einzufrieren.
Für die Reiseprogramme werde ein neuer Partner gesucht, teilte der Norden am Donnerstag in einer Erklärung mit. Nordkorea hatte zuvor gemeinsam mit den südkoreanischen Eigentümern Immobilien in dem Erholungsgebiet inspiziert.
Von der Maßnahme betroffen sind ein Zentrum für Familienzusammenführungen, ein Kulturzentrum, eine heiße Quelle und ein Duty-Free-Shop. Alle Einrichtungen sind im Besitz der südkoreanischen Regierung und der Koreanischen Tourismusorganisation (KTO).
Südkoreanische Mitarbeiter würden des Landes verwiesen und die Verträge mit Südkorea zu dem Erholungsgebiet seien nichtig.
Südkorea werde bitter bezahlen müssen, sollte nicht vom Pfad der Konfrontation abgerückt werden, warnte Nordkorea. Auch wurde damit gedroht, die Verträge zum Kaesung-Industriepark zu überprüfen.
Die südkoreanische Regierung fordert Pjöngjang auf, die jüngste Maßnahme zurückzuziehen. Der Schritt sei ein klarer Verstoß gegen internationale Standards sowie Vereinbarungen zwischen Geschäftspartnern und beiden Koreas, hieß es.