Nordkorea will die angekündigte Einfrierung südkoreanischen Vermögens im Geumgang-Gebirge am Dienstag umsetzen.
Das habe der Norden in einer Mitteilung an den Reiseanbieter Hyundai Asan am Freitag angekündigt, gab das Vereinigungsministerium in Seoul bekannt. Zuständige südkoreanische Beamte sollten bei der Umsetzung anwesend sein, habe Nordkorea gefordert.
Die südkoreanische Regierung wolle jedoch der nordkoreanischen Forderung nicht nachkommen. Die Stilllegung verstieße gegen innerkoreanische Vereinbarungen, so das Ressort.
Von der Maßnahme betroffen sind ein Treffpunkt für getrennte Familien, eine Feuerwache, ein Kulturzentrum, eine heiße Quelle und ein Duty-Free-Shop. Alle sind im Besitz der südkoreanischen Regierung oder der Fremdenverkehrsbehörde.
In der Mitteilung aus dem Norden sei erneut betont worden, dass Nordkorea die Verträge mit drei südkoreanischen Unternehmen kündigen wolle, die die Untersuchungen der Immobilien im Geumgang-Gebirge im März boykottiert hatten.