Innerkoreanisches
Nordkorea kritisiert von Südkorea vorgeschlagenen „Großen Handel“
Write: 2010-04-17 13:30:17 / Update: 2010-04-17 13:30:17
Nordkorea hat den vom südkoreanischen Staatspräsidenten Lee Myung-bak vorgeschlagenen „Großen Handel“ zur Lösung des Nuklearkonflikts kritisiert.
In einem Leitartikel des Parteiorgans „Rodong Shinmun“ heißt es, es sei absurd, ohne gegenseitiges Vertrauen eine Lösung in einer Frage anzustreben, die erst in der letzten Phase angesprochen werden könne. Zur Klärung der Nuklearkrise sei es unentbehrlich, über den Abzug der US-Truppen aus Südkorea, die Einstellung der gemeinsamen US-südkoreanischen Militärmanöver und über ein Friedensabkommen zwischen Nordkorea und den USA zu diskutieren. Es sei unmöglich, alle Themen auf einmal zu klären.
Es gleiche einem Gemurmel im Schlaf, wenn man erwarte, dass Nordkorea auf groß angelegte Wirtschaftsunterstützung des Südens reagieren würde, hieß es weiter. In dem Artikel wurde zudem versucht, Nordkoreas Anstrengungen für atomare Abschreckung zu rechtfertigen.
Einen „Grand Bargain oder Großen Handel“ hatte Präsident Lee Myung-bak letztes Jahr vorgeschlagen. Sein Vorschlag sieht vor, im Gegenzug zur vollständigen und unumkehrbaren Abschaffung des nordkoreanischen Atomprogramms eine Sicherheitsgarantie und umfassende Wirtschaftshilfe anzubieten.
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