Nordkorea hat Südkorea mit schwerwiegenderen Maßnahmen zum Geumgang-Tourprogramm gedroht.
Das Kabinettsorgan „Minju Chosun“ warnte, dass die südkoreanische Regierung mit weiteren Schritten rechnen müsse, sollte sie sich weiter arrogant und hochmütig verhalten.
Diese Bemerkung bezieht sich auf einen Vortrag des südkoreanischen Vereinigungsministers Hyun In-taek vom 20. April. Darin kündigte Hyun an, gegen einseitige Maßnahmen Nordkoreas entschieden vorzugehen.
Der Süden glaube, dass sich keine Reiseanbieter und Touristen fürs Geumgang-Gebirge finden würde, sollten die Südkoreaner die Finger davon lassen. Das sei ein Irrtum. Im In- und Ausland steige die Nachfrage nach Geumgang-Touren. Welche Maßnahmen der Norden künftig treffe, hänge völlig vom Verhalten des Südens ab, hieß es weiter.
Nordkorea hatte am 13. April fünf Einrichtungen im Erholungsgebiet stillgelegt, die der südkoreanischen Regierung und der Tourismusbehörde gehören.