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Sport

Präsident Kim fordert Nordkoreas Verzicht auf Nuklearprogramm

Write: 2002-10-23 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Präsident Kim Dae-jung hat heute mit fünf Kandidaten für die im Dezember stattfindenden Präsidentschaftswahlen über den Streit um Nordkoreas Nuklearprogramm diskutiert. Präsident Kim bekräftigte dabei seinen Standpunkt, dass Nordkoreas Massenvernichtungswaffen vollständig vernichtet werden sollten. Wie die Präsidialsprecherin Park Sun-sook mitteilte, stimmten auch Kims Nachfolgekandidaten der Notwendigkeit zu, dass die Nuklearfrage friedlich geklärt und der innerkoreanische Dialog fortgesetzt werden sollte. Der Kandidat der größten Oppositionspartei GNP, Lee Hoi-chang, sagte allerdings, dass die finanzielle Unterstützung für Nordkorea mit Bargeld eingestellt werden sollte, weil dieses für die Nukearentwicklung verwendet werden könnte. Roh Moo-hyun der Regierungspartei für das Neue Millennium (MDP) betonte, dass die Regierung möglichst viele Informationen ans Licht bringen und sich um nationalen Konsens bemühen sollte. Jung Mong-joon der außerparlamentarischen Volksunion 21, sagte dass das gestiegene Misstrauen der Bevölkerung gegenüber Nordkorea als Gesprächspartner berücksichtigt werden solle. Kwon Young-gil der demokratischen Arbeiterpartei sagte, dass ein Verzicht Nordkoreas auf die Nuklearentwicklung gleichzeichtig mit Washingtons Rückzug der Angriffsdrohung gegen Nordkorea geschehen sollte. Der parteilose Kandidat Lee Han-dong kritisierte das Tempo der innerkoreanischen Zusammenarbeit, das seiner Einschätzung nach überdacht werden sollte.

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