Die südkoreanische Regierung will zu einem angemessenen Zeitpunkt Gegenmaßnahmen gegen die Schritte Nordkoreas im Geumgang-Gebirge bekannt geben.
Das teilte der Sprecher des Vereinigungsministeriums Chun Hae-sung mit.
Das Ressort berate mit den zuständigen Ministerien über Umfang und Details der Maßnahmen. Der Zeitpunkt für die Bekanntgabe werde mit Rücksicht auf die Lage der innerkoreanischen Beziehungen festgelegt. Dabei werde der Untergang der Korvette Cheonan nicht mit berücksichtigt, sagte Chun.
Aus Informationskreisen verlautete, dass die Regierung vor allem die Verkleinerung des innerkoreanischen Handelsumfangs und die verstärkte Kontrolle der Warenlieferungen in den Norden erwäge.
Nordkorea hatte die Vermögen Südkoreas am Geumgang-Gebirge konfisziert oder eingefroren. Das gesamte südkoreanische Verwaltungspersonal im Erholungsgebiet wurde inzwischen mit Ausnahme von 16 Mitarbeitern ausgewiesen.