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Innerkoreanisches

Untersuchungen zum Wasserabfluss an grenznahem Staudamm im Norden

Write: 2010-05-08 13:59:15Update: 2010-05-08 13:59:15

Südkoreanische Behörden haben den offensichtlich erhöhten Wasserabfluss eines nordkoreanischen Staudammes am von beiden koreanischen Staaten geteilten Imjin-Fluss untersucht, wie am Freitag bekannt wurde.

Vertreter der 28. Armeedivision erklärten, auf Satellitenaufnahmen sei nach dem Ansteigen des Wasserpegels um 19.38 Uhr ein geöffneter Hwanggan-Damm zu sehen. Man untersuche, ob der erhöhte Wasserstand auf starke Regenfälle oder auf erhöhte Wasserzufuhr zur Stromgewinnung zurückzuführen sei.

Fälle von Verletzten oder Todesopfern sind nicht bekannt, doch die Regierung hat verschiedene Rettungsteams in die Gegend entsandt, die im Notfall eingreifen können. Auch die Korea Water Resources Corporation und das Büro für Hochwasserschutz am Han-Fluss wurden in Bereitschaft versetzt.

Im September vergangenen Jahres waren sechs Südkoreaner ums Leben gekommen, nachdem Nordkorea den Hwanggan-Damm am Imjin-Fluss ohne Vorwarnung geöffnet und eine Flutwelle ausgelöst hatte.

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