Am Rande des APEC-Gipfeltreffens in Mexiko ist Präsident Kim Dae-jung gestern (Ortszeit) mit der indonesischen Präsidentin Megawati Sukarnoputri und dem mexikanischen Präsidenten Vicente Fox zu Gesprächen zusammengekommen. Mit Fox vereinbarte Kim einen Ausbau der Zusammenarbeit beider Länder in der IT- und Petrochemieindustrie. Versprochen wurde zudem die Beteiligung südkoreanischer Unternehmen am nationalen Projekt zur Einrichtung des Online-Netzwerks „e-Mexiko“ sowie an einem vier Milliarden US-Dollar teuren Erschließungsprojekt, in das sieben lateinamerikanische Staaten involviert sind. Fox und Megawati versprachen zudem ihre weitere Unterstützung der auf Aussöhnung gerichteten Nordkoreapolitik der südkoreanischen Regierung. Beim Treffen mit Megawati äußerte Kim sein tiefstes Bedauern über die Terrorkatastrophe auf Bali und tauschte mit seiner indonesischen Kollegin Meinungen zur Bekämpfung des Terrorismus aus. Außerdem haben beide Staatsoberhäupter eine Normalisierung des Betriebs des Automobil-Jointventure zwischen dem südkoreanischen Autobauer Kia und dem indonesischen Autobauer Timor Tutra National beschlossen. Das Jointventure war mit dem Konkurs des indonesischen Unternehmens faktisch beendet. Am Samstagabend (Ortszeit) wird Kim dann bei einem Dreiergipfel mit US-Präsident Bush und Japans Premier Koizumi über den Streit um Nordkoreas Nuklearprogramm diskutieren.