Die südkoreanische Regierung rät derzeit Unternehmen davon ab, neue Geschäfte in Nordkorea zu beginnen.
Das teilte ein Vertreter des Vereinigungsministeriums in Seoul mit.
Das Ressort empfehle Unternehmen, die mit Nordkorea Handel treiben oder dort produzieren, bei einem neuen Vertragsabschluss oder einer Rohstofflieferung möglichst vorsichtig vorzugehen. Grund seien die noch laufenden Ermittlungen über die Untergangsursache der Korvette Cheonan und die derzeit instabilen innerkoreanischen Beziehungen, sagte der Beamte.
Außerdem gelte die Beschränkung von Nordbesuchen für Unternehmensvertreter weiter, die außerhalb des Industrieparks in Kaesong ansässig sind. Der Süden hatte diesen Schritt nach dem zweiten Atomtest des Nordens im Mai 2009 verkündet.