Der stellvertretende Parlamentspräsident Nordkoreas Yang Hyong-sop hat eine Verwicklung Pjöngjangs in den Untergang der südkoreanischen Korvette Cheonan dementiert.
Er habe bei einer Veranstaltung in Pjöngjang gesagt, dass Südkorea Nordkorea gezielt für den Korvettenuntergang verantwortlich zu machen versuche, berichtete das staatliche Fernsehen Chosun-Chungang. Nordkorea wolle Provokationen Südkoreas, die zu einer Eskalierung der innerkoreanischen Spannungen führen könnten, nicht dulden.
Zuvor hatte Nordkorea in einem Medienbericht am 17. April erstmals den Verdacht zurückgewiesen, wonach das Land im Zusammenhang mit dem Schiffsunglück stehen soll.
Der nordkoreanische Politiker habe außerdem betont, dass Südkorea für den Stopp der innerkoreanischen Touren ins Geumgang-Gebirge verantwortlich sei. Wer am nordkoreanischen System zu rütteln wage, werde hart bestraft, hieß es weiter.