Als Reaktion auf die Versenkung eines ihrer Kriegsschiffe wollen die südkoreanischen Streitkräfte eigene Seemanöver durchführen, die der Bekämpfung der Weitergabe von Massenvernichtungswaffen dienen sollen.
Das kündigte Verteidigungsminister Kim Tae-young am Montag in Seoul als Teil der Strafmaßnahmen gegen Nordkorea an, das Südkorea für den Untergang der Korvette “Cheonan” vor fast zwei Monaten verantwortlich macht.
Außerdem dürfen nordkoreanische Handelsschiffe nicht mehr südkoreanische Schiffsrouten benutzen, sagte Kim.
Die Maßnahmen sollen laut Kim dazu dienen, dass Nordkorea weitere Provokationen unterlässt.
Bei der Versenkung der “Cheonan” habe es sich um einen bewaffneten Angriff gegen die südkoreanische Marine gehandelt.
Südkorea werde sich künftig aktiv an der sogenannten Proliferations-Sicherheitsinitiative (PSI) beteiligen, die sich gegen die Weitergabe von Massenvernichtungswaffen richtet, sagte Kim.
Auch wolle Südkorea gemeinsam mit den USA U-Boot-Manöver durchführen.