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Innerkoreanisches

Südkorea genehmigt Einfuhr von OEM-Produkten aus Nordkorea

Write: 2010-06-01 14:00:21Update: 2010-06-01 14:14:15

Südkorea hat erstmals nach der Bekanntgabe der Maßnahmen zum Korvettenuntergang am 24. Mai die Einfuhr von OEM-Produkten aus Nordkorea genehmigt.

Zugelassen worden seien 20 Tonnen Knoblauch, Kleider und Steckdosen, teilte ein Vertreter des Vereinigungsministers mit. Knoblauch stamme ursprünglich aus dem Süden und sei in einem Betrieb nahe Kaesong im Auftrag südkoreanischer Unternehmen geschält worden. Kleider und Steckdosen seien im Rahmen von OEM-Verträgen mit Südkoreanern in Nampo hergestellt worden.

Der Schritt solle dazu dienen, dass Unternehmen von den Maßnahmen nach dem Cheonan-Fall keine beträchtlichen Nachteile hinnehmen müssen, hieß es.

Die Seouler Regierung hatte am letzten Montag als Reaktion auf die Versenkung der Korvette Cheonan durch einen nordkoreanischen Torpedoangriff eine Reihe von Maßnahmen gegen den Norden bekannt gegeben. Dazu zählt auch der gänzliche Stopp des innerkoreanischen Austauschs mit Ausnahme der gemeinsamen Projekte im Industriepark Kaesong.

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