Das nordkoreanische Parteiorgan „Rodong Shinmun“ hat das geplante gemeinsame Seemanöver Südkoreas und der USA kritisiert.
Die Obama-Regierung versuche, anlässlich des Untergangs des südkoreanischen Kriegsschiffs die Konfrontation mit Nordkorea eskalieren zu lassen, hieß es in einem Leitartikel. Damit wolle Washington schließlich einen zweiten Koreakrieg herbeiführen. Das gemeinsame Manöver stelle eine Vorbereitung für einen Anschlag auf Nordkorea dar. Pjöngjang wolle das auf keinen Fall hinnehmen.
Die USA seien die Drahtzieher, die die Südkoreaner dazu angeregt haben, Nordkorea für den Korvettenuntergang verantwortlich zu machen. Die US-südkoreanische Militärübung werde Konsequenzen haben, die den Prozess für Frieden und Entnuklearisierung auf der koreanischen Halbinsel zunichte machten. Sollten die USA und Südkorea den Willen der nordkoreanischen Streitkräfte falsch einschätzen und einen Angriff wagen, würden sie mit brutalen Gegenanschlägen bestraft, hieß es weiter.
Zuvor hatten Südkorea und die USA bekannt gegeben, Ende Juni im Westmeer eine gemeinsame Militärübung durchzuführen.