Nordkoreanische Fischerboote haben in diesem Jahr häufig die Seegrenze im Westmeer verletzt.
Nach dem Untergang der Korvette Cheonan seien noch häufiger Verletzungen der Nördlichen Grenzlinie (NLL) zu beobachten, sagte der Sprecher des Vereinigten Generalstabs Park Sung-woo in Seoul.
Das südkoreanische Militär wolle herausfinden, ob nordkoreanische Boote absichtlich die Seegrenze verletzten. Auch sei festgestellt worden, dass nordkoreanische Truppen an der Küste als Nebenerwerbsquelle Fischerboote einsetzten. Jedoch sei keines der Boote mit schweren Waffen ausgerüstet, hieß es weiter.
Dieses Jahr wurden über 20 Grenzverletzungen durch nordkoreanische Fischerboote im Westmeer bekannt. Alle Boote machten jedoch nach einer Warnung der südkoreanischen Seite umgehend kehrt.