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Nordkorea stellt erneut Dialog als Vorbedingung für Stopp von Atomprogramm

Write: 2002-11-04 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Nordkorea hat bekräftigt, nur dann auf sein Atomprogramm verzichten zu wollen, wenn die USA Bereitschaft zeigten, auf ihre „nordkoreafeindliche Politik“ zu verzichten und Probleme mit Nordkorea friedlich zu lösen. Dies sagte der stellvertretende UN-Botschafter Nordkoreas, Han Sung-yeol, gestern in einem Interview mit der „New York Times“. Hans Aussagen offenbarten damit erneut die zwischen Nordkorea und den USA bestehenden großen Meinungsverschiedenheiten. Der nordkoreanische Diplomat unterstrich allerdings auch erneut die grundsätzliche Bereitschaft Nordkoreas zu Gesprächen mit den USA. Das Land begrüße zudem, dass renommierte US-Politiker wie der frühere US-Präsident Jimmy Carter zu einer Vermittlerrolle bereit seien, falls direkte Gespräche zwischen beiden Regierungen nicht gleich realisierbar seien. Das Weiße Haus hat unterdessen Nordkorea erneut zu einem bedingungslosen Verzicht auf das Atomprogramm aufgefordert. Sonst wäre die US-Regierung zu keinerlei Gesprächen mit dem kommunistischen Land bereit. Der Sprecher des Weißen Hauses, Ari Fleisher, sagte heute, dass nicht Dialog sondern Taten Nordkoreas für eine Lösung dessen Nuklearfrage sorgten.

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