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Innerkoreanisches

Mittel für Malariabekämpfung können in den Norden eingeführt werden

Write: 2010-06-24 11:53:58Update: 2010-06-24 11:59:25

Das Vereinigungsministerium hat nach eigenen Angaben die Ausfuhr von Mitteln zur Seuchenbekämpfung nach Nordkorea genehmigt.

Damit sei dem Gesuch der privaten "Bewegung zur gegenseitigen Volkshilfe" nach Genehmigung einer Lieferung von Malariamitteln im Wert von etwa 300 Millionen Won stattgegeben worden.

Nach dem Cheonan-Zwischenfall waren sämtliche Hilfsleistungen bis auf unmittelbare humanitäre Hilfe verboten worden. Da eine Ausbreitung der Malaria im Norden jedoch auch Auswirkungen auf Südkorea habe, habe man in diesem Fall flexibel entschieden, so Ministeriumsvertreter.

Durch die Entscheidung kann die Hilfsorganisation nun Malariamittel, Moskitonetze und Mückenspray an etwa 130.000 Haushalte in der nordkoreanischen Stadt Kaesong verteilen.

Es ist bereits die siebte Ausnahme, die das Ministerium nach der Verkündung der Vergeltungsmaßnahmen für den Cheonan-Untergang genehmigt hat.

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