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Nordkorea macht den Süden für den Abbruch des Ministertreffens verantwortlich
Write: 2001-11-16 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Nordkorea hat Südkorea für die ergebnislose Beendigung des jüngsten innerkoreanischen Ministertreffens verantwortlich gemacht. Der Hauptgrund für das Scheitern der Gespräche liege in der Gewohnheit Südkoreas, die Priorität nicht auf das Volk, sondern auf die äußeren Kräfte zu setzen, kommentierten der nordkoreanische Fernsehsender Chosun Chungang und Radio Pjöngjang. Der Süden habe zudem die Gespräche behindert, indem er auf Seoul als Tagungssort der nächtsen Sitzung der innerkoreanischen Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit beharrt habe, hieß es weiter. Zum Vorwurf des Nordens sagte ein südkoreanischer Regierungssprecher, dass sich Nordkorea damit von der Verantwortung für den Abbruch des Treffens befreien wolle. Die nordkoreanischen Verhandlungspartner seien wegen der entgegengesetzten Forderungen Südkoreas und der Konservativen im Norden in Schwierigkeiten geraten, was zum Scheitern des Gepsräche geführt habe, fügte er hinzu. Der südkoreanische Politiker erwartet, dass die innerkoreanischen Gespräche nach einer kurzen Abkühlungsphase wieder aufgenommen würden, da dies für beiden Seiten vonnöten sei.
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