Die zweiten Arbeitsgespräche zwischen Nordkorea und dem UN-Kommando sind ohne Einigung zu Ende gegangen.
Bei dem knapp zweistündigen Gespräch im Waffenstillstandsdorf Panmunjom verfehlten beide Seiten eine Einigung auf eine Tagesordnung und einen Termin für Gespräche auf Generalsebene. Offenbar sei noch eine weitere Runde der Arbeitsgespräche notwendig, sagte ein Vertreter des US-geführten UN-Kommandos.
Bei den ersten Arbeitsgesprächen am 15. Juli hatte das UN-Kommando vorgeschlagen, den Cheonan-Fall im Rahmen des Waffenstillstandsabkommens zu thematisieren. Nordkorea forderte, eigene Inspekteure des Verteidigungsausschusses in den Süden entsenden zu dürfen. Das Land will Südkoreas Ermittlungsergebnisse zum Cheonan-Untergang überprüfen.