Südkoreanische Unternehmen in Kaesong wollen Nordkoreas Lohnforderung akzeptieren.
Pjöngjang hatte bereits vor Monaten fünf Prozent mehr Lohn für seine Arbeiter in der Industriezone nahe der innerkoreanischen Grenze gefordert. Wegen der erhöhten Spannungen nach der Versenkung des Kriegsschiffes Cheonan hatte die Regierung in Seoul Lohnverhandlungen abgelehnt.
Der Dachverband der Unternehmen, die in Kaesong herstellen lassen, teilte am Freitag mit, dass die geforderte Lohnsteigerung akzeptiert würde. Im Gegenzug werde ein besseres Personalmanagement und eine stabile Versorgung mit Arbeitskräften verlangt, hieß es.
Nach der Zustimmung der Unternehmen kann der Verwaltungsausschuss für Kaesong in Seoul Beratungen mit seinem nordkoreanischen Pendant aufnehmen.
Wird die Lohnsteigerung beschlossen, erhalten nordkoreanische Arbeiter in Kaesong ab dem 1. August mindestens 60,78 Dollar statt zurzeit 57,88 Dollar.