Südkoreas Militär sucht am grenzüberschreitenden Fluss Imjin weiter nach nordkoreanischen Landminen.
Am Samstagabend war dort bei der Explosion einer offenbar aus Nordkorea stammenden Landmine ein Mann getötet worden. Ein weiterer Mann liegt derzeit verletzt im Krankenhaus.
Das Militär hatte am Sonntag bei der Durchsuchung entlang den Flüssen Imjin und Han 17 Holzkisten mit explosivem Inhalt gefunden. Diese waren nach Angaben des Militärs während der starken Regenfälle aus dem Norden angespült worden. Die Suche wurde heute um 9 Uhr unter Einsatz von 100 Minensuchexperten an zehn Orten am Fluss Imjin fortgesetzt.
Unterdessen leiteten die Verwaltungen des umliegenden Landkreises Yeoncheon und der Stadt Paju Vorkehrungsmaßnahmen ein. Sie verstärkten Kontrollgänge am Fluss Imjin und warnen Urlauber durch Lautsprecher-Durchsagen vor Minen.