Die Regierung hat den Antrag einer Vereinigung privater Hilfsorganisationen für einen Besuch in Nordkorea abgelehnt.
Das Vereinigungsministerium habe nach Besprechungen mit den zuständigen Ressorts beschlossen, den Antrag des Korea NGO Council for Cooperation with North Korea (KNCCK) abzulehnen, teilte die stellvertretende Sprecherin Lee Jong-ju mit. Unter Berücksichtigung der aktuellen innerkoreanischen Beziehungen und des Besuchszwecks werde eine Genehmigung zu diesem Zeitpunkt als unangemessen betrachtet.
Sieben Vertreter des KNCCK wollten von Mittwoch bis Samstag Pjöngjang besuchen, um über die Einrichtung eines ständigen Büros zu verhandeln. Der Norden hatte bereits eine Einladung geschickt.
Die südkoreanische Regierung verbietet Reisen nach Nordkorea mit Ausnahme der Reisen zum Industriepark Kaesong und ins Geumgang-Gebirge. Der Schritt zählt zu den Maßnahmen gegen Nordkorea nach dem Untergang der Korvette Cheonan im März.