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Südkorea, USA und Japan suchen weiter nach Einigung über Heizöllieferungen für Nordkorea

Write: 2002-11-12 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Südkorea, die USA und Japan haben ihre Bemühungen um einen Konsens über die Fortsetzung der Heizöllieferungen an Nordkorea fortgesetzt. Der südkoreanische Außenminister Choi Sung-hong und seine japanische Amtskollegin Yoriko Gawaguchi haben sich gestern in Seoul darauf verständigt, dass das von den USA geführte internationale Konsortium für das Leichtwasserreaktorprojekt für Nordkorea, KEDO, ein effektives und realistisches Mittel zur Lösung der nordkoreanischen Nuklearfrage sei. Diese Ansicht wolle die japanische Regierung auch auf der KEDO-Vorstandssitzung am 14. November in New York vertreten, sagte ein japanischer Regierungsbeamter, der Gawaguchi nach Seoul begleitete. Damit werden bei der New Yorker Sitzung wahrscheinlich erneut Unterschiede in der Haltung Südkoreas und Japans und der Haltung der USA sichtbar werden. Beim gestrigen Treffen zwischen US-Unterstaatssekretär James Kelly und dem südkoreanischen Abteilungsleiter im Außenministerium Lee Tai-shik wurde lediglich vereinbart, dass eine Entscheidung über die Heizöllieferung schließlich auch der Klärung der Nuklearproblematik dienen sollte. Ein mit 42.500 Tonnen schwerem Heizöl beladenes Schiff befindet sich derzeit auf dem Weg von Singapur nach Nordkorea. Die USA hatten bei der Trilateralen Konferenz der Gruppe für Koordination und Aufsicht der Nordkoreapolitik (TCOG) am vergangenen Wochenende in Tokio dazu aufgefordert, die auf dem Weg befindliche Lieferung für November zu stoppen, während Japan und Südkorea sich dagegen aussprachen.

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