Der innerkoreanische Handel ist im Juni stark geschrumpft.
Nach Angaben des Zollamtes betrug das Handelsvolumen im vorletzten Monat 120 Millionen Dollar. Dies sei um 30 Prozent weniger als im selben Vorjahreszeitraum.
Grund für den Rückgang ist vor allem der von Seoul beschlossene Handelsstopp als Reaktion auf die Versenkung der Korvette Cheonan durch Nordkorea.
Südkoreanische Unternehmen und Personen dürfen seit dem 24. Mai nicht mehr mit dem Norden handeln. Eine Ausnahme gilt lediglich für den auf den innerkoreanischen Industriekomplex in Kaesong bezogenen Handel.