Nordkorea hat bisher keine offizielle Stellungnahme zu dem im Ostmeer aufgebrachten Fischerboot abgegeben.
Das südkoreanische Vereinigungsministerium wolle zunächst die näheren Umstände wie den genauen Ort der Festnahme, untersuchen, teilte ein Ministeriumsvertreter mit. Danach würden erforderliche Maßnahmen, darunter die Kontaktaufnahme mit dem Norden, erwogen.
Nach Worten eines ranghohen Regierungsbeamten wird zudem die Kooperation mit chinesischen Fischereibehörden in Erwägung gezogen, weil auch Chinesen an Bord des Bootes sind.
Das 41 Tonnen schwere Schiff Daeseung wurde am Sonntag nordöstlich der Stadt Sokcho beim Tintenfischfang von nordkoreanischen Behörden aufgebracht und wird seitdem festgehalten. An Bord sind vier Südkoreaner und drei Chinesen.