Die südkoreanische Regierung hat Nordkorea zur Freilassung des Fischerbootes Daeseung aufgerufen.
Das Boot war am Sonntag vermutlich in Nordkoreas außerordentlicher Wirtschaftszone (EEZ) aufgebracht worden.
Nordkorea müsse nach internationalem Recht und Gepflogenheiten zügig Maßnahmen treffen. Pjöngjang solle zudem Schiff und Besatzung unverzüglich zurückschicken, betonte der Sprecher des Vereinigungsministeriums Chun Hae-sung.
Ihm zufolge habe Nordkorea bisher keine offizielle Stellungnahme zu dem im Ostmeer aufgebrachten Fischerboot abgegeben.
Die Regierung sei bemüht, die näheren Umstände wie den genauen Ort der Festnahme, zu untersuchen. Sollte Klarheit über den genauen Sachverhalt herrschen, wolle Seoul erforderliche Maßnahmen erwägen, darunter auch eine Kontaktaufnahme mit dem Norden. An Bord des Bootes sind vier Südkoreaner und drei Chinesen.